Ist es nicht schön, die Welt mit Kinderaugen zu sehen?

 

 

Erstes Kinderparlament in OÖ

 

Schülerinnen und Schüler übergaben ihre Anliegen an Landeshauptmann Thomas Stelzer
 

Am 28.11. drehte sich im Landhaus in Linz alles um die Anliegen von Kindern. 16 Volkschüler aus drei Linzer Schulen (Solar City, Robinsonschule und Ferdinand-Hütter Schule) übergaben ihre Anregungen und Wünsche an Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer sowie dem Linzer Vizebürgermeister und OÖ Familienbund-Landesobmann Mag. Bernhard Baier.

 

Saubere Spielplätze, mehr Fahrradwege und Fußgängerampeln, ein besseres Freizeitangebot für ältere Personen, billigere Wohnplätze für arme Menschen, umweltfreundlichere Autos, mehr Tierauffangstationen oder die Bekämpfung von Mobbing in Schulen sind nur einige der Themen, die Kinder bewegen. Landeshauptmann Stelzer zeigte sichtlich beeindruckt vom Ideenreichtum und dem sozialen Engagement der Kinder: Es ist erstaunlich, mit welchem Weitblick die Kinder ihre Umgebung betrachten und verbessern wollen. Sie blicken über den Tellerrand und denken an ihre Mitmenschen. Das ist großartig!

 

Seit Oktober haben 160 Kinder in Schul-Workshops Anliegen an die Politik ausgearbeitet. Dahinter steht das neue Projekt Kinderparlament des OÖ Familienbundes. Mit unserem Kinderparlament möchten wir Kindern eine starke Stimme geben. Sie haben viele tolle Ideen, werden aber oft zu wenig gehört. Jetzt konnten sie ihre Anliegen dem obersten Politiker Oberösterreichs präsentieren. Das ist eine einzigartige Sache, ist der OÖ Familienbund-Landesobmann vom Projekt begeistert. In den nächsten Wochen und Monaten werden die Kinder Rückmeldung zu ihren Ideen erhalten.

 

Bildtext: Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und OÖ Familienbund-Landesobmann Mag. Bernhard Baier mit den Schülerinnen und Schülern der drei Linzer Schulen Solar City, Robinsonschule und Ferdinand-Hütter Schule.

Fotos: Land OÖ/Stinglmayr, Verwendung nur mit Quellenangabe

 

Kinder machen Politik

Mit Kinderaugen sehen lernen

Genau dieser Blick fehlt uns Erwachsenen oft, sind wir doch so sehr damit beschäftigt von einem Termin zum nächsten zu hetzen und uns mit den wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen. Doch gerade diese Sichtweise kann den Unterschied machen. Aus genau diesem Grund haben wir vom OÖ Familienbund das Kinderparlament ins Leben gerufen. Wir möchten damit Kinder ermutigen, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Umwelt zu beteiligen, und ihnen eine Stimme geben.

 

Neue Sichtweise öffnet Tür und Tor

Das erfolgreiche Format Kinderparlament, welches bereits seit einigen Jahren in Wien und der Steiermark existiert, fand als Pilotprojekt in drei Linzer Schulen statt. Jede Klasse nahm dabei an zwei Workshops teil. Der erste sollte die Kinder auf leicht verständliche Art und Weise an das politische System in Oberösterreich heranführen. Dabei wurden Fragen geklärt wie: Wer sorgt dafür, dass die Straßen am Morgen immer so sauber sind? oder Wer bestimmt, wann ich am Abend spätestens zuhause sein muss?

Im zweiten Workshop diskutierten die Schüler gemeinsam mit ihren Pädagogen und Workshop-Leitern ihre Anliegen und erarbeiteten Verbesserungsvorschläge für die Gesellschaft. Die besten Ideen wurden anschließend Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier präsentiert. Diese nehmen sich der Anliegen an und besprechen sie bei Landtags- und Gemeinderatssitzungen. Ob eine Umsetzung der vorgeschlagenen Punkte möglich ist und in welchem Bearbeitungsstatus sich die verschiedenen Projekte befinden, erfahren die Kinder in regelmäßigen Updates.

 

Möchten auch Sie Ihrem Kind das politische System in Oberösterreich einfach und verständlich erklären? Als kleine Unterstützung finden Sie auf dieser Seite unsere Broschüre "Kelu erforscht Oberösterreich" zum Download. Gemeinsam mit dem Außerirdischen Kelu können sich Ihre Kinder auf eine spannende Reise durch die Politik begeben!

Sujet Kelu: Tony Timothy Habian